{"meta":{"title":"Auflösen von Dateien","intro":"[Deep Plumbing] Erweitert einen Satz von Globs für Dateieinschlüsse/-ausschlüsse.","product":"Sicherheit und Codequalität","breadcrumbs":[{"href":"/de/code-security","title":"Sicherheit und Codequalität"},{"href":"/de/code-security/reference","title":"Reference"},{"href":"/de/code-security/reference/code-scanning","title":"Codeüberprüfung"},{"href":"/de/code-security/reference/code-scanning/codeql","title":"CodeQL"},{"href":"/de/code-security/reference/code-scanning/codeql/codeql-cli-manual","title":"CodeQL CLI-Leitfaden"},{"href":"/de/code-security/reference/code-scanning/codeql/codeql-cli-manual/resolve-files","title":"Auflösen von Dateien"}],"documentType":"article"},"body":"# Auflösen von Dateien\n\n\\[Deep Plumbing] Erweitert einen Satz von Globs für Dateieinschlüsse/-ausschlüsse.\n\n## Zusammenfassung\n\n```shell copy\ncodeql resolve files <options>... -- <dir>\n```\n\n## Description\n\n```\n          \\[Deep Plumbing] Erweitert einen Satz von Globs für Dateieinschlüsse/-ausschlüsse.\n```\n\nDieser Plumbing-Befehl ist für das Erweitern der Befehlszeilenparameter von Unterbefehlen verantwortlich, die für mehrere Dateien ausgeführt werden, die durch ihre Pfade identifiziert werden. Standardmäßig werden alle Dateien eingeschlossen, sodass die Ausführung dieses Befehls ohne Filterargumente alle Dateien in einem Verzeichnis sammelt.\n\nFür die Optionen `--include`, `--exclude` und `--prune` können jeweils Globmuster mit folgenden Platzhalterzeichen angegeben werden:\n\n* Ein einzelnes Fragezeichen (?) entspricht einem beliebigen Zeichen (mit Ausnahme eines Schrägstrichs oder eines umgekehrten Schrägstrichs).\n* Ein einzelnes Sternchen (\\*) entspricht einer beliebigen Anzahl von Zeichen (mit Ausnahme eines Schrägstrichs oder eines umgekehrten Schrägstrichs).\n* Das Muster „\\*\\*“ entspricht null oder mehr vollständigen Verzeichniskomponenten.\n\n## Options\n\n### Primäre Optionen\n\n#### `<dir>`\n\nDas zu durchsuchende Verzeichnis.\n\n#### `--format=<fmt>`\n\nDient zum Auswählen des Ausgabeformats: `text`*(Standardwert)* oder `json`.\n\n### Optionen zum Einschränken der gesammelten Dateien\n\n#### `--include-extension=<.ext>`\n\nDient zum Einschließen aller Dateien in der Suchverzeichnisstruktur, die über die angegebene Erweiterung verfügen. In der Regel muss der Punkt vor der Erweiterung mit angegeben werden.\nWenn du also beispielsweise `--include-extension .xml` übergibst, werden alle Dateien mit der Erweiterung „.xml“ eingeschlossen. Diese Option ist nicht mit negierten Optionen vom Typ `--include` kompatibel.\n\n#### `--include=<glob>`\n\nDient zum Einschließen aller Dateien und Verzeichnisse in der Suchverzeichnisstruktur, die dem angegebenen Glob entsprechen. Hierbei wird der relative Pfad der jeweiligen Datei und des jeweiligen Verzeichnisses aus dem Suchverzeichnis verwendet. Wenn das Glob mit einem Ausrufezeichen (`!`) beginnt, werden die entsprechenden Dateien und Verzeichnisse stattdessen ausgeschlossen.\n\n```\n          `--include`-Optionen vom Typ werden der Reihe nach verarbeitet. Frühere Optionen werden durch spätere Optionen überschrieben. \n          `--include ** --include !sub/*.ts --include sub/main.*` würde beispielsweise `sub/main.ts` einschließen (da durch `sub/main.*` eingeschlossen), `sub/index.ts` ausschließen (da durch `!sub/*.ts` ausgeschlossen) und `sub/test.js` einschließen (da durch `**` eingeschlossen, ohne nachträglich ausgeschlossen zu werden).\n```\n\n#### `--also-match=<glob>`\n\nDient zum Festlegen, dass alle Ergebnisse auch dem angegebenen Glob entsprechen müssen, wobei der relative Pfad der jeweiligen Datei und des jeweiligen Verzeichnisses aus dem Suchverzeichnis verwendet wird. Diese Option hat die gleiche Struktur und die gleiche Interpretation wie `--include`, gibt aber eine separate Sequenz von Globs an, die zusammen mit `--include` angewendet werden.\n\n#### `--exclude=<glob>`\n\nDient zum Ausschließen aller Dateien und Verzeichnisse, die dem angegebenen Glob entsprechen. Hierbei wird der relative Pfad der jeweiligen Datei und des jeweiligen Verzeichnisses aus dem Suchverzeichnis verwendet. Diese Option überschreibt alle Optionen vom Typ „include“. Diese Option ist nicht mit negierten Optionen vom Typ `--include` kompatibel.\n\n#### `--prune=<glob>`\n\nDient zum Ausschließen aller Dateien und Verzeichnisse, die dem angegebenen Glob entsprechen. Hierbei wird der relative Pfad der jeweiligen Datei und des jeweiligen Verzeichnisses aus dem Suchverzeichnis verwendet. Diese Option überschreibt alle Optionen vom Typ „include“. Diese Option ist nicht mit negierten Optionen vom Typ `--include` kompatibel.\n\n#### `--size-limit=<bytes>`\n\nDient zum Ausschließen aller Dateien, deren Größe den angegebenen Grenzwert übersteigt. Das Größenlimit wird in Bytes angegeben, kann mit dem Suffix „k“ aber auch in Kibibytes (KiB), mit dem Suffix „m“ in Mebibytes (MiB) und mit dem Suffix „g“ in Gibibytes (GiB) angegeben werden. Diese Option überschreibt alle Optionen vom Typ „include“.\n\n#### `--total-size-limit=<bytes>`\n\nSorgt dafür, dass der Befehl mit einem Fehler beendet wird, wenn die kombinierte Größe aller aufgelösten Dateien den angegebenen Grenzwert übersteigen würde. Das Größenlimit wird in Bytes angegeben, kann mit dem Suffix „k“ aber auch in Kibibytes (KiB), mit dem Suffix „m“ in Mebibytes (MiB) und mit dem Suffix „g“ in Gibibytes (GiB) angegeben werden.\n\n#### `--[no-]follow-symlinks`\n\nDient zum Festlegen, dass allen ggf. vorhandenen symbolischen Verknüpfungen zu ihren Zielen gefolgt werden soll.\n\n#### `--[no-]find-any`\n\nDient zum Festlegen, dass maximal eine Übereinstimmung gefunden werden soll (im Gegensatz zu allen Übereinstimmungen).\n\nVerfügbar seit `v2.11.3`.\n\n### Allgemeine Optionen\n\n#### `-h, --help`\n\nZeigt diesen Hilfetext an.\n\n#### `-J=<opt>`\n\n```\n          \\[Erweitert] Dient zum Angeben einer Option für die JVM-Instanz, die den Befehl ausführt.\n```\n\n(Beachte, dass Optionen, die Leerzeichen enthalten, nicht ordnungsgemäß verarbeitet werden.)\n\n#### `-v, --verbose`\n\nErmöglicht die inkrementelle Erhöhung der Anzahl ausgegebener Statusmeldungen.\n\n#### `-q, --quiet`\n\nErmöglicht die inkrementelle Verringerung der Anzahl ausgegebener Statusmeldungen.\n\n#### `--verbosity=<level>`\n\n```\n          \\[Erweitert] Dient zum expliziten Festlegen des Ausführlichkeitsgrads auf „errors“, „warnings“, „progress“, „progress+“, „progress++“ oder „progress+++“. Überschreibt `-v` und `-q`:\n```\n\n#### `--logdir=<dir>`\n\n```\n          \\[Erweitert] Ermöglicht das Schreiben detaillierter Protokolle in eine oder mehrere Dateien im angegebenen Verzeichnis mit generierten Namen, die Zeitstempel und den Namen des ausgeführten Unterbefehls enthalten.\n```\n\n(Um eine Protokolldatei mit einem Namen zu schreiben, über den du die volle Kontrolle hast, gib stattdessen `--log-to-stderr` an, und leite stderr wie gewünscht um.)\n\n#### `--common-caches=<dir>`\n\n```\n          \\[Erweitert] Steuert den Speicherort zwischengespeicherter Daten auf dem Datenträger, der zwischen mehreren Ausführungsvorgängen der CLI beibehalten wird, z. B. heruntergeladene QL-Pakete und kompilierte Abfragepläne. Wenn dies nicht explizit festgelegt ist, wird dieses Verzeichnis standardmäßig auf ein Verzeichnis mit dem Namen `.codeql` festgelegt, das sich im Startverzeichnis des Benutzer. Es wird erstellt, wenn es noch nicht vorhanden ist.\n```\n\nVerfügbar seit `v2.15.2`."}